Donnerstag, 30. Juli 2020

Heiligenkreuz

Link zur Parte

P. Dr. Norbert Stigler tödlich verunglückt (30.07.2020)

Unser Mitbruder Konsistorialrat P. Dr. Norbert (Anton) Stigler OCist ist heute vormittag in den Sextner Dolomiten (Südtirol) beim Bergwandern 70 Meter abgestürzt und tödlich verunglückt. Geboren am 13. Mai 1942 in Baden in Niederösterreich, Profeß am 15. August 1963, Priesterweihe am 2. Juni 1968. P. Norbert war emeritierter Professor für Pastoraltheologie, und auch einmal Dekan der Hochschule. Zuletzt war er Pfarrer in Sulz im Wienerwald. P. Norbert war zeit seines Lebens begeisterter und erfahrener Bergsteiger, und heute war es keine Klettertour, sondern eine Wanderung, als er von Gott gerufen wurde. Das Begräbnis wird voraussichtlich in der Woche vor Maria Himmelfahrt stattfinden. Die Parte mit näheren Einzelheiten folgt. 
Herr gib ihm die ewige Ruhe!

Mittwoch, 29. Juli 2020

Colen, Belgien

CNA-Bericht über die Schließung von Colen

Sonntag, 26. Juli 2020

Casamari, Italien

Nachdem Abt Eugenio am 4. April an den Folgen einer Covid-19 Infektion gestorben ist, versammelte sich das Kapitel der Abtei Casamari am 23. Juli unter dem Vorsitz des Vikars der Kongregation, Altabt Ugo Tagni, und wählte einen neuen Abt.  Die Wahl fiel auf  P. Loreto Camilli, bisher Prior der Gemeinschaft. Dom Loreto wurde 1965 geboren hat Profess abgelegt im Jahr 1982 und ist Priester seit 1991.
Fotos auf Webseite des Ordens.

Freitag, 24. Juli 2020

Hohenfurt - Vyšší Brod, Tschechische Republik

Aus Hohenfurt kamen zwei Generaläbte: 
Leopold Wackařz (1810-1901), Abt von Hohenfurt (1857-1901) und Generalabt (1891-1900) und
Matthäus Quatember (1894-1953), Generalprokurator (1934-1950), Titularabt von Clairvaux 1945, Generalabt (1950-1953).
Die heutige Gemeinschaft umfasst 10 Personen mit zwei Novizen und Kandidaten. Hohenfurt betreut keine Pfarreien, aber im Sommer gibt es viele seelsorgliche Kontakte mit Gästen, Touristen, Gruppen und vor allem Jugendlichen. Eine Besonderheit Vyšší Brod's ist, dass in Liturgie und Rituale in allen Punkten der traditionelle Ritus befolgt wird - und von allen mit großem Eifer getragen wird.
Die Brüder berichten:
Wir stehen um ca. 3.15 Uhr auf, um 3.45 Uhr beten wir die Vigilien, dann ist Meditation, um 5.45 Uhr ist Laudes, um 6.30 Prim und Kapitel-Regellesung und Arbeitverteilung im Kapitelsaal, um 7.00 gesungenes Konventamt; dann Frühstück; hernach das Füttern der Tiere (Schafe, Hühner, Enten, Bienen). Um 9.00 Uhr beten wir die Terz, dann folgt die Arbeitszeit: Garten, Imkerei, Wasserkraftwek, Bibliothek, Archiv oder Sonstiges. Um 12.00 Uhr Sext, danach  das Mittagessen im Refektorium. Anschliesend gehen wir in einer Prozession durch den Kreuzgang, den Psalm 50 rezitierend und hernach ins Refektorium und in die Küche, um aufzuräumen und Geschirr abzuwaschen. Ab 13.00 Uhr bis 14.20 ist Siesta. Um 14.30 Uhr Non und eucharistische Anbetung. Ab 15.15 Uhr bis 16.40 Arbeit oder Studium (Latein, Choralprobe oder verschiedene Vorträge). Um 16.45-17.15 Lectio Divina. Um 17.30 Vesper, dann gemeinsamer Rosenkranz, um 18.30 Abendessen und Rekreation, um 19.30 Collationes-Lesung von Mönchsväter im Kreuzgang. Dann singen wir die Komplet in der Kirche. Danach gehen um ca. 20 Uhr schlafen.

Donnerstag, 23. Juli 2020

Poblet, Katalonien (Spanien)

Am 20. Juli hat das Königspaar Felipe VI. und Letícia bei einem Blitzbesuch in Katalonien das Kloster Poblet besucht. Das Königspaar wurde aber nicht nur von Abt Octavi Vila und Prior Rafael Barrué begrüßt, sondern auch von Pfeifkonzerten von Unabhängigkeitsfanatikern, die gegen die Monarchie protestierten. Schon im Vorfeld mußte ein Besuch in Barcelona wegen angekündigter Protestkundgebungen abgesagt werden. Daher fand diesmal der Besuch exklusiv in Poblet hinter verschlossenen Pforten statt. Alle Teilnehmer, das Königspaar und die Mönche trugen Gesichtsmasken.
Neben all den wichtigen Räumen des Klosters besuchten sie auch eine Ausstellung des aus Barcelona stammenden Malers Josep Guinovart und interessierten sich für Einzelheiten des Archivs des ehemaligen Präsidenten der Generalitat Josep Tarradellas, das sich in Poblet befindet.
Die Monarchen haben das Ehrenbuch anlässlich ihres ersten Besuchs in Poblet mit einer Widmung unterschrieben: "Dieser Ort, der so viel Geschichte bringt und immer einen wichtigen Teil unserers geistigen Erbes und einige der alten Könige der Krone von Aragon bewahrt ...", sagte der spanische Text, bevor er mit einem Satz auf Katalanisch schloss: "Alle unsere Dankbarkeit und Anerkennung “.
Bericht auf der Webseite elnacional.cat

Ruta del Cister - Zisterzienser in Katalonien

Poblet
Die Ruta del Cister (Katalanisch, „Route der Zisterzienser“) ist eine touristische Region im Dreieck der Städte Barcelona, Tarragona und Lleida in Katalonien.
Santes Creus ist seit 1835 nicht mehr bewohnt, in Poblet leben 27 Mönche, in Valbona 8 Nonnen.
Die offizielle Webseite erklärt die touristischen Aktivitäten der Ruta del Cister: diese verbindet die 3 großen Zisterzienserklöster Kataloniens aus dem 12. Jahrhundert: Santes Creus, Vallbona de les Monges und Santa Maria de Poblet. Der anspruchsvolle Wanderweg umfaßt 105 km, der Radweg 108 km, mit einem Kombinationsticket können die 3 Klöster besichtigt werden. Burgen, Schlösser, Kirchen, Hotels, Restaurants, Vinotheken und viele Aktivitäten auf dem Weg sind ausführlich vorgestellt.
Nachahmenswert für manche Klöster anderer Regionen.

Mittwoch, 22. Juli 2020

Marienfeld

Ein Folder über die Zisterzienserinnen-Abtei Marienfeld in Niederösterreich.

Magdenau

In Magdenau gesehen:
Niemand ist zum Unmöglichen verpflichtet.
Eine Einladung, miteinander geduldig umzugehen und gelassen zu bleiben.

Dienstag, 21. Juli 2020

Sacramenia - ehemaliges Kloster: Spanien – USA

Ein Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert übersiedelt in die USA

Der Bau des Klosters zum Hl. Bernard von Clairvaux wurde im Jahr 1133 in Sacramenia bei Segovia in Nordspanien begonnen. Acht Jahre später, 1141, wurde das Kloster der Gottesmutter geweiht und hieß ursprünglich "Das Kloster Unserer Lieben Frau, Königin der Engel". Nach der Heiligsprechung von Bernhard von Clairvaux im Jahr 1174 wurde das Kloster zu seinen Ehren umbenannt. Als Zisterziensermönch und Mystiker, Gründer und Abt der Abtei von Clairvaux, war Bernard einer der einflussreichsten Kirchenführer seiner Zeit. Zisterziensermönche bewohnten das Kloster fast 700 Jahre lang. Nach einer sozialen Revolution in den 1830er Jahren wurden die Gebäude des Klosters beschlagnahmt, verkauft und in einen Getreidespeicher und Stall umgewandelt.
Im Jahr 1925 kaufte William Randolph Hearst die Kreuzgänge und die Nebengebäude des Klosters. Die Strukturen wurden Stein für Stein abgebaut, mit schützendem Heu umgeben, in mehr als 11.000 Holzkisten verpackt, zur Identifizierung nummeriert und in die USA verschifft. Bald nach dem Eintreffen der Sendung zwangen Hearsts finanzielle Probleme, dass der größten Teil seiner Sammlung versteigert werde. Die massiven Kisten blieben 26 Jahre lang in einem Lagerhaus in Brooklyn, New York. Ein Jahr nach Hearsts Tod im Jahr 1952 wurden sie von zwei Unternehmern als Touristenattraktion gekauft. Es dauerte 19 Monate und umgerechnet fast 20 Millionen US-Dollar (in der heutigen Währung), um das Kloster wieder zusammenzubauen. Im Jahr 1953 nannte es das Time Magazine "das größte Puzzle der Geschichte".1964 kaufte Oberst Robert Pentland Jr., ein Multimillionär, Bankier, Philanthrop und Wohltäter vieler bischöflicher Kirchen, das Kloster und überreichte sie dem Bischof von Florida. Heute ist die Pfarrkirche St. Bernard de Clairvaux eine aktive und wachsende Gemeinde in der Diözese im Südosten Floridas. Die Gottesdienste finden sonntags und wochentags in englischer und spanischer Sprache statt.
Webseite: https://www.spanishmonastery.com/
Inwischen gibt es eine Stiftung, die das Kloster erhält und verwendet:
Die Ancient Spanish Monastery Foundation wurde 2011 als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, durch eine Vielzahl von Kunst- und Kulturveranstaltungen unter Beteiligung der Gemeinschaft Mittel für die Erhaltung und Instandhaltung des historischen Gebäudes und der Gärten zu generieren.
I

Montag, 20. Juli 2020

Heiligenkreuz

Pressemitteilung des Abtes von Heiligenkreuz
Corona-Testergebnisse im Stift Heiligenkreuz sind negativ
 Wie aus den Medien und auf unserer Homepage zu erfahren war, hatten wir im Stift Heiligenkreuz am 10. Juli Besuch vom griechisch-katholischen Erzbischof Cyril Vasiľ, Apostolischer Administrator der Eparchie Košice in der Slowakei, mit einer kleinen Delegation. Leider war der Erzbischof an Covid 19 erkrankt, was er selbst nicht wusste. Als nach seiner Rückkehr in die Slowakei Symptome bei ihm auftraten, ließ er sich sofort testen und teilte uns umgehend das positive Testergebnis mit. 
 Der Pfarrer von Trumau, Pater Pio Suchentrunk OCist, der den Bischof bei seinem Besuch begleitete, bekam einige Tage nach dem Besuch des Bischofs Fieber und wurde sofort auf Corona getestet und in seinem Pfarrhof in Trumau in Quarantäne geschickt. Er ist tatsächlich an Corona erkrankt mit einem bisher milden Verlauf der Krankheit.
 Auch die vier Personen im Stift, die mit dem oben erwähnten Erzbischof näheren Kontakt hatten, wurden umgehend in Quarantäne geschickt und am vergangenen Samstag getestet. Schon gestern, am Sonntag, erhielten wir gegen 23 Uhr die Nachricht, dass der Abt wie auch die drei anderen getesteten Mönche von Heiligenkreuz Corona-negativ sind. Wir bleiben aber weiterhin bis einschließlich Freitag, 24. Juli, in Quarantäne.
 Das heißt: Derzeit ist kein Mönch im Stift Heiligenkreuz positiv getestet und keiner leidet an Symptomen. Wir sind in enger Abstimmung mit dem Bezirksgesundheitsamt Baden und halten alle vorgeschriebenen und empfohlenen Maßnahmen. Derzeit gibt es keinen Anlass, den ohnehin sehr eingeschränkten Führungsbetrieb weiter einzuschränken. Wir halten uns hier an die behördlichen Vorgaben. Generell gelten bei uns weiterhin alle empfohlenen Abstands- und Hygieneregeln. Innerhalb der Gemeinschaft wurden im Chorgebet und bei Tisch die Abstände noch einmal erhöht.

Sonntag, 19. Juli 2020

Colen, Belgien

Die Nonnen verlassen das Kloster Marienlof-Colen
Seit dem 23. September 2019 ist das Kloster Colen (Belgien) dem Kloster Helfta (Deutschland) affiliiert, weil der Konvent nur noch drei betagte Schwestern zählt: Sr. Gratia Coemans (86), die emeritierte Äbtissin, Sr. Lutgardis Impke (89) und Sr. Myriam Vrancken (80).
Das Kloster ist im 15. Jahrhundert von den Kreuzherren (Regularkanoniker) gegründet worden. Vor 198 Jahren wurde es vom Zisterziensermönch Jérôme Minsart gekauft und den Zisterzienserinnen in Belgien geschenkt.
Am 13. Juli 2020 fand nun die letzte Eucharistiefeier in Colen statt. Die Trappistinnen von der Abtei Nazareth (Brecht) kamen zahlreich zu Besuch, und P. Prior Bruno Robeck war eigens von Langwaden angereist, um diesen letzten Gottesdienst zu feiern. In seiner Predigt würdigte er das Leben und Wirken der Schwestern von Colen und stellte die vertrauensvolle Haltung eines Ordenschristen in den Vordergrund, die auch einen schmerzlichen Abschied zu verkraften vermag.
Nach dem Gottesdienst luden die Mitschwestern aus Brecht zu einem Picknick ein, und am Schluss beteten alle gemeinsam die Non auf dem Klosterfriedhof. Danach fuhren Mutter Myriam Vrancken, Mutter Christiane Hansen (Helfta) und Schwester Katharina Hauschild (Boulaur), die Mutter Myriam in den letzten Monaten in Colen unterstützt hatte, nach Brecht zu den Trappistinnen, wo Mutter Myriam eine Zeitlang bleiben wird. Danach wird sie nach Helfta umziehen.
Der Generalabt, der Colen Ende Februar besucht hat, dankt im Namen des ganzen Ordens Mutter Myriam und ihren Mitschwestern für ihr Zeugnis des Glaubens und der Liebe in dieser schwierigen Zeit. Sein Dank gilt ebenso allen Personen und Gemeinschaften, die den Schwestern grosszügig Hilfe gewährt haben.
Auf der Webseite des Ordens gibt es noch einige Fotografien von der gemeinsamen Abschiedsfeier.

Samstag, 18. Juli 2020

Buch

Das zuvor im Heiligenkreuzer B&B Verlag erschienene Buch "Die Lebenswelt der Zisterzienser" ist nun in einer zweiten Auflage im Aschendorff-Verlag erschienen.

Morimond, Frankreich: ehemalige Primarabtei

In Morimond haben die Arbeiten der Restaurierung des Nordflügels des ehemaligen Pfortengbäudes begonnen. Die Webseite, auch wenn sie in französischer Sprache ist, ist einen Besuch wert, interessante Bilder über die Ausgrabungen, im Shop werden neben 3 neueren Büchern auch Repliken mittelalterlicher Bodenfliesen angeboten.
 

Freitag, 17. Juli 2020

Loccum, Deutschland. Evangelische Zisterziensererben

Der Abt des Klosters Loccum, D. Horst Hirschler (86) (Familiare des Zisterzienserordens) hat dem Konvent seinen Rücktritt angekündigt, dieser hat ihn angenommen und am 6. Jänner 2020 Landesbischof Ralf Meister zum zukünftigen Abt gewählt.
Loccum ist 1163 als Zisterzienserkloster gegründet worden, um 1600 ist es lutherisch geworden und heute ist es Sitz des ältesten Predigerseminars der hannoverschen Landeskirche. Abt Hirschler hat bei mehreren Generalkapiteln des Zisterzienserordens als Vertreter  der Gemeinschaft evangelischer Zisterziensererben teilgenommen.

Mariengarten

Die 7 Schwestern (leider sind in letzter Zeit zwei verstorben und kein Nachwuchs ist in Sicht) haben die Corona-Zeit gut überstanden, die Liturgie treu mittels live-stream mitgefeiert (auch mit dem aus Heiligenkreuz, wie sie schreiben) und freuen sich jetzt wieder über die ersten möglichen Aktivitäten.

Über das mühsame, aber doch lebendige Schulleben in den letzten Monaten berichtet die  Webseite der Internatsschule.

Rein

Im Mittelalter waren es Mönche, die Heilpflanzen erforschten, Bücher und Musikgeschichte schrieben, Wissen bewahrten, aber auch die Landschaft prägten. Anhand der Orden der Zisterzienser zeigte ein EU-Projekt im Rahmen des Europäischen Kulturerbe-Jahres 2018, wie Klöster unsere Wälder, Weinberge, Teiche oder Wallfahrtswege formten. Die Spurensuche umfasst neben Stift Rein auch Klöster in Frankreich, Deutschland und Tschechien und brachte Erstaunliches zutage.
Die mittelalterliche Wasserversorgung der Reiner Mönche soll nun in einer Exkursion gezeigt werden, die das Stift Rein am Sonntag, dem 26.7. anbietet: Mit gutem Schuhwerk gehen wir der Wasserversorgung des Klosters im Mittelalter nach: Vom Mühlbachgraben zum Stollen des Ulrichsbergs, in den Kehrergraben zu den Fischteichen und zurück zur alten Mühle. Der Stollen wurde im 12. Jahrhundert gegraben und verläuft 110 Meter durch den Ulrichsberg. Geführt von P. August Janisch

Donnerstag, 16. Juli 2020

Koningshoeven/Tilburg/Kijonjo, Holland/Uganda, Trappisten

Anlässlich des Jahresfeiertags des Heiligen Benedikt lanciert die Abtei Koningshoeven/Tilburg in Zusammenarbeit mit ihrem Ugandischen Tochterhaus den Online-Dokumentarfilm "Die Mönche von Kijonjo". Im Jahr 1956 gründete Tilburg dieses Tochterhaus in Kenia. Die Gemeinschaft war 2008 gezwungen, nach Uganda umzuziehen. Eine interaktive Website wird die einzigartigen Lebensgeschichten der Mönche im ugandischen Tochterhaus Our Lady of Victoria Abbey zeigen. Als Zuschauer werden Sie in den festen Tagesablauf des klösterlichen Lebens mitgenommen und erfahren mehr über die persönlichen Herausforderungen des Mönchs. Darüber hinaus wird der christliche Glaube im afrikanischen Kontext sichtbar.
Hl. Benedikt
Der heilige Benedikt lebte von 480 - 547 und gilt als Vater des monastischen Lebens in der westlichen Kirche. Die Regel des heiligen Benedikt gibt dem Leben der Trappistenklöster auf der ganzen Welt Form und Substanz.
Online-Dokumentarfilm
In 'Die Mönche von Kijonjo' macht der Zuschauer Bekanntschaft mit den Trappisten von Kijonjo. In diesem Kloster, das im Südosten Ugandas liegt, leben 24 afrikanische Mönche aus 5 verschiedenen Nationalitäten in Stille, Einfachheit und Solidarität zusammen. Anhand von Videos, Texten und Fotos wird ein ehrliches Bild des afrikanischen Klosterlebens vor Ort und der damit verbundenen persönlichen Herausforderungen gezeichnet; warum entscheiden Sie sich dafür, Mönch zu werden? Was bedeutet diese Entscheidung für Sie als Einzelperson? Welche Rolle spielen Stammesunterschiede innerhalb des Klosters?
Fragmente des Dokumentarfilms sind nun auf der Website zu sehen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der gesamte Film gezeigt.
Besuchen Sie: www.monksofkijonjo.com

Wilhering, Gymnasium

76. Reifeprüfung 2020 am Stiftsgymnasium Wilhering. Auch in herausfordernden Zeiten wurde die Matura souverän bewältigt.
Von den 45 Maturantinnen und Maturanten dürfen sich elf über ausgezeichnete und zwölf über gute Erfolge freuen.

Lilienfeld

Am Sonntag, 12. Juli 2020 fand in der Stiftsbasilika Lilienfeld die Segnung des neuen Lilienfelder Prälatenweins statt,  ein Weißer Burgunder 2019 aus Unterdürnbach, Gemeinde Maissau, Weinviertel.
Produzent Friedrich Maurer ist der Bruder des Abtes. Erhältlich im Klosterladen des Stiftes.

Itararé, Brasilien

Am 15. Juli starb in der Abtei  ULF von Fatima in Itararé (Brasilien) Sr. Maria Hedwigis Kucmanski, im 79. Lebensjahr und im 43. ihrer Profess. Herr, gib ihr die ewige Ruhe!

In eigener Sache

Vom 2. Juni bis heute, 16. Juli, hatten wir auf diesem Blog 7372 Zugriffe. Ein Zeichen, dass sich viele für Nachrichten aus dem Zisterzienserorden interessieren. Bitte versorgen Sie uns auch weiterhin mit Bildern und Nachrichten.

Las Huelgas (Burgos), Spanien, Kongregation v. hl. Bernahrd

Das Monasterio de Santa María la Real de las Huelgas in Burgos in Spanien, bildet mit 22 weiteren Klöstern eine eigene Zisterzienserkongregation: Congregación cisterciense de San Bernardo, die dem Heiligen Stuhl direkt unterstellt ist, nachdem es in den 1990er Jahren Unsicherheiten über die Zugehörigkeit zum Zisterzienserorden gab; die Kongregation steht den Trappisten nahe.
Vor kurzer Zeit ist eine 70jährige Frau ins Kloster eigetreten, dazu einen (spanischen) Bericht auf der Webseite des Klosters.

Montag, 13. Juli 2020

Mariastern-Gwiggen

Am Fest des Hl. Benedikt wurde das neu gebaute Noviziatsgebäude gesegnet und der Bestimmung übergeben. Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori feierte die Hl. Messe und nahm die Segnung vor. In der Predigt nannte er Benedikt einen Experten der Christus-Mystik: Seine Regel verkörpert eine Mystik der Sehnsucht nach Christus und des Besitzes Christi, der Erfüllung des menschlichen Herzens.

Itaporanga, Brasilien

Ein wenig Geschichte von Itaporanga, übersetzt von deren Webseite:
Die Geschichte der Abtei von Nossa Senhora da Santa Cruz de Itaporanga - SP hat ihren Ursprung in der Abtei von Himmerod in Deutschland, als der Abt Dom Carlos Münz 1934 Pater Atanásio Merkle (deutscher Ex-Trappist aus Bosnien) ins Ausland schickte, um geeignete Orte für eine mögliche Verlegung seiner Klostergemeinschaft zu finden, die vom damals im Land geltenden NS-Regime verfolgt wurde. Die Wahl von Itaporanga - SP wurde mit der Spende des Landes "Patrimônio de São João Batista" getroffen, das der Erzbischof von Sorocaba, Dom José Carlos de Aguirre, den Zisterziensern unter der Bedingung gegeben hatte, dass sie die Seelsorge für die Pfarreien Itaporanga und Ribeirão Vermelho do Sul (heute Riversul) übernehmen. So wurde das Kloster am 5. August 1936 gegründet.

Bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bestand die Zisterziensergemeinde hauptsächlich aus deutschen Mönchen, die neben der Seelsorge seit Beginn ihrer Gründung an einem nicht besonders fruchtbaren Ort landwirtschaftliche  Arbeiten für den Lebensunterhalt der Gemeinde verrichteten 6km vom Kloster entfernt, genannt "Mosteirinho de São José", wo sie auch eine Ziegelei hatten, mit der sie das gesamte Gebäude des Klosters mit ihrer eigenen Ziegelherstellung bauen konnten.

1950 wurde das Kloster von Itaporanga auf Beschluss des Generalkapitels des Ordens zur Abtei erhoben, wobei Pater Atanásio Merkle zum ersten Abt gewählt wurde. Gegenwärtig setzt die Zisterziensergemeinde ihre Evangelisierungsarbeit mit der Fürsorge von 4 Pfarreien und anderer sozialer Unterstützung fort und behält ihre landwirtschaftliche Arbeit (Soja und Milchvieh) angesichts ihres klösterlichen Charismas und ihrer Spiritualität gemäß der Regel von São Bento bei (Ora et Labora) und die Richtlinien des Zisterzienserordens. In Konventmessen kann man auch Zisterziensergesang hören, eine Variation des Gregorianischen Gesangs aus dem 12. Jahrhundert.

Samstag, 11. Juli 2020

Szczyrzyc, Polen

Am 10 Juli 2020 starb P. Augustinus Piech, im 68. Lebensjahr, im 36. der Profess, im 30. des Priestertums.